Produktionen

 
 


     
2017 Fairy Tales - getanzte Märchenmotive  
 

Premiere:
Freitag 13. Oktober 2017 um 20 Uhr im Kulturhaus Thealozzi

 
     
2016 Some more special sides of Belly Dance  
 

Premiere: Freitag 30. September 2016 um 20 Uhr
im Kulturhaus Thealozzi

 
     
2015 Some Special Shades of Belly Dance  
  Premiere:
Freitag 18.9.2015 um 20 Uhr im Kulturhaus Thealozzi
 
     
2014 Our Favourite Belly Dances  
     
  Dracula – eine MusikTanzTheater-Produktion in Zusammenarbeit mit  dem ConSorTium  
     
2013 Multicoloured Shades of Belly Dance  
     
2012 More Belly Dance Bizarre
Crazy Chicks, Shady Dames Cool Cats
 
     
     
2011 Belly Dance Bizarre
Die ganz andere Show: Comedy meets Belly Dance
 
  Premiere: 1.7.2011  
     

2010

Ein Frühstück in Kashgar verlängert das Leben
in der Reihe Konzert der Karawane
Geschichten und Musik aus allen Welten
Premiere: 18.12.2010

 

 

 

2010

Ich liebe dich

 

Texte Tanz Theater über das schönste Gefühl der Welt

 

 

2009

Im Spiegelkabinett

 

Verzauberte Tänze III

 

Eine Reise zu den Welten hinter dem Spiegel

 

 

2008

In my Sister´s Country

 

Verzauberte Tänze II

 

WandlungsTänze zur Verbindung gegensätzlicher Welten

 

 

2007

Mutter Erde und ihre Töchter

 

Verzauberte Tänze I

 

Rituelle Tänze zu Ehren von Mutter Erde

 

 

2006

Komme die Schau (Golden&Delicious)

 

Die Comedy Show

 

 

2005

LebensLust

 

Tanz die pure Lust am Leben

 

TanzTheater

 

 

2004

Paar Excellence (Golden&Delicious)

 

Eine hintergründige und aberwitzige Paar-Comedy

 

 

2003

Toast Hawaii (Golden&Delicious)

 

Eine herzhafte Komödie mit Biss

 

 

 

Aus der gemeinsamen Organisation des Theatertreffens LusTRäume 2002 erwächst eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen den Theatergruppen TheaTerra und EXOdOS: Unter dem Namen Golden & Delicious und der künstlerischen Leitung von Dorothee Hollender und Jo Rabe entstehen Zeitgeist-Komödien und Comedy-Programme.

 

 

2002

LusTRäume

 

Frauen Kunst Stücke

 

Ein Frauen Theater Treffen in Kooperation mit den Bochumer Gruppen ALBA TROSS und EXOdOS

 

 

2001

Viva Vagina

 

Ein Fest für das weibliche Geschlecht

 

 

2000

LuftRitt

 

Femmetastische Visionen von einem Jahrtausend der Frau

 

 

2000

HexenKessel

 

Geschichten und Magie aus der Hexenküche

 

 

1998

Die verflucht heilige Wildsau

 

Eine skurrile Collage rund um Frau und Sau






Fairy Tales - getanzte Märchenmotive

Sherifah Chandra & TheaTerra präsentieren:

Fairy Tales getanzte Märchenmotive

Premiere:

Freitag 13. Oktober 2017 um 20 Uhr weitere Termine:
Sonntag 15.10.17 um 16 Uhr Freitag 17.11.17 um 20 Uhr
Sonntag 19.11.17 um 16 Uhr

Sherifah Chandra und ihr Ensemble haben viele Ideen für neue Shows gesammelt. In 2017 heißt das Motto: Märchenmotive. Grimm, Andersen und …
Freuen Sie sich auf die kleine Seejungfrau, die 7 Zwerge, das Sterntaler, Schneeweißchen und Rosenrot, Rumpelstilzchen, Dornröschen u.v.a.m.
Als Märchenerzähler konnten wir den Schauspieler Giampiero Piria gewinnen!
mit Basar von GINNI und Habibi

Karten: 12.- / ermäßigt 10.- /Kinder unter 14 6,-

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr. 21, 44793 Bochum,
Karten unter: 0234 – 17590 oder: info@thealozzi.de

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Some more special sides of Belly Dance

 

 

Some More Special Sides of Belly Dance
The funny, the crazy and the still unusual …...

Premiere: Freitag 30. September 2016 um 20 Uhr

weitere Vorstellungen:
Samstag 1. Oktober 2016 um 20 Uhr
Freitag 28. Oktober 2016 um 20 Uhr
Samstag 4. November 2016 um 20 Uhr

Sherifah Chandra und ihr Ensemble trainieren schon fleißig und wälzen die Ideen für ihre neue Show. Da sie nun mal die modernen, die ungewöhnlichen Seiten des Belly Dance und das Tanzen zu außergewöhnlicher Musik lieben, dürfen Sie sich wieder auf besondere Leckerbissen freuen! Diesmal mit Überraschungsgast!
Durch den Abend führt wieder Frank Hoelz
mit Basar von GINNI und Habibi

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Some Special Shades of Belly Dance

 

Sherifah Chandra & TheaTerra präsentieren:

Some Special Sides of Contemporary Belly Dance
The beautiful, the strange and the unusual …...
im Herbst 2015 im Kulturhaus Thealozzi, Bochum:
Premiere am Freitag 18.9.2015 um 20 Uhr
weitere Vorstellungen: Samstag 19.9.15, Freitag 25.9.15 und Samstag 26.9.15 jeweils um 20 Uhr

Sherifah Chandra und ihr Ensemble lassen sich auch in diesem Jahr wieder etwas einfallen. Sie lieben nun mal die modernen, die ungewöhnlichen Seiten des Belly Dance und das Tanzen zu außergewöhnlicher Musik. Lassen Sie sich überraschen!
Durch den Abend führt diesmal Frank Hoelz.

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Our Favourite Belly Dances

 

Our Favourite Belly Dances
Premiere:
Freitag 19. September 2014 um 20 Uhr
weitere Termine: Sa 20.September Fr 26. September Sa 27. September jeweils um 20 Uhr

Die bunte und vielfältige Welt des modernen und klassischen Bauchtanzes und des Tribal Style wollen wir wieder einmal auf die Bühne bringen. Lieblingsstücke und - tänze in altem und neuen Gewande, umbesetzt oder bewährt und beliebt, auch Neues wird dabei sein, sowie eine kleine kleine Vorschau auf „Dracula“ . Freuen Sie sich auf Sherifah Chandra und ihr Ensemble sowie auf unsere großartige Moderatorin Lara Kraus!

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>Dracula – eine MusikTanzTheater-Produktion

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Multicoloured Shades of Belly Dance

 

 

The Multicoloured Shades of Belly Dance
Premiere: Freitag 11.10.2013
weitere: Samstag 12.10.2013 Freitag 18.10.2013 Samstag 19.10.2013 jew. 20 Uhr

Wir zeigen die bunte Vielfalt von Orientalischem Tanz: Klassisch – auch mal mit Stock oder Schleier, Fantasy, Tribal Style, Fusion, Fun, Gothic, Gypsy und natürlich: Burlesque stehen dem traditionellen Bauchtanz als moderne Elemente gegenüber. Ein abwechslungsreicher und vergnüglicher Abend, denn ohne Augenzwinkern wären wir nicht, was wir sind! Mit bekannten und beliebten Gesichtern.
Durch die Show führt auch diesmal wieder die umwerfende Lara Kraus

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More Belly Dance Bizarre

 

More Bizarre

Nach dem großen Spaß des letzten Jahres wird es in 2012 noch bunter, noch verrückter und natürlich wieder wunderschön! Wir zeigen Ihnen viele verspielte, burleske und fröhliche Spielarten des modernen Orientalischen Tanzes mit und ohne Schnörkel. Noch einmal präsentieren wir Ihnen die etwas anderen Seiten des Lebens mit viel Herz, Lebensfreude und mit viel Augenzwinkern. Manchmal auch ein wenig „schräg“ - ganz nach unserem Geschmack und unserem ureigenen Stil.
Im Gewand von Fantasy / Tribal Style / Modern Fusion / Dark Belly Dance und in diversen Burlesquen Spielarten sehen Sie: Sherifah Chandra, Juana, Shirley, Miss C.und unsere „Suicidal Blonde“, sowie The Clover Leaves – introducing Hanna und die Gruppe Tuwertari Nerthus mit klassischem und modernem Tribal sowie mit der Spezialität unserer Tribalettes: Tribal Burlesque im Swing Style.
Durch den Abend führt wieder die bezaubernde Lara Kraus
Bazar mit GINNI und Habibi im Foyer

Premiere: Freitag 21.9.2012 um 20 Uhr

Nächste Vorstellung: Samstag 22.9. um 20 Uhr
Weitere Vorstellungen am 28./29. September 2012.

Karten: 12.- / ermäßigt 10.- / Kinder bis 12 J. 6,- €


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Belly Dance Bizarre
Die ganz andere Show: Comedy meets Belly Dance

Szene: Trost

Es ist soweit: eine Show - verrückt und bunt, absurd und wunderschön, bizarr und burlesk – ist geboren! Nach der Tanztheater-Trilogie „Verzauberte Tänze“ gibt es nun Spielarten des modernen Orientalischen Tanzes pur. Mit und ohne Schnörkel zeigen wir die etwas anderen Seiten des Lebens, ob Außenseiter oder reine Romantiker, ob Phantasie-Produkt oder gewagte Realität – auf jeden Fall immer ein wenig „schräg“ und mit viel Augenzwinkern.

Im Gewand von Fantasy / Tribal Style / Modern Fusion / Gothic Belly Dance und in diversen burlesken Spielarten erscheinen: Sherifah Chandra, Leela, Juana, Shirley und Miss C., sowie Triple S, die Merry Maidens und die Tribal-Gruppe Tuwertari Nerthus.

Durch den Abend führt die bezaubernde Lara Kraus
Basar mit GINNI und Habibi im Foyer
.

Leitung: Andrea Homersen
Ort: Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr. 21c, 44793 Bochum
Premiere: 1.7.2011

 

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Ich liebe Dich
Texte Tanz Theater

Eine bewegende und bewegte Woche zum schönsten Gefühl der Welt!
Textumsetzung wird ebenso eine Rolle spielen wie Bewegung und Tanz. Hier können sich angehende SchauspielerInnen und interessierte Laien mit Freude an Bewegung ausprobieren, Anregungen holen, das eigene Repertoire erweitern und das Ergebnis am Ende der Woche vorstellen. Mitgebrachte Texte sind willkommen.
Interessierte AkteurInnen sind herzlich eingeladen in einem aufbauenden Projekt mitzuwirken.

Leitung: Andrea Homersen
Ort: Figurentheater-Kolleg Bochum
18.-22.10.2010

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Im Spiegelkabinett
Verzauberte Tänze III

Szene: Trost

Eine abenteuerliche Reise ins Spiegelkabinett, die der Frage nach der eigenen Identität nachgeht:
Wer bin ich?
Der Blick in den Spiegel zeigt mir viele Gesichter.
Welches davon bin ich wirklich?
Bin ich launisch oder schwierig, gar schizophren?
Bin ich vielschichtig, facettenreich und bunt?
Wild zerfasert oder rund?
Wo finde ich die Antwort?

Szene: Sinnlichkeit

Ein Blick hinter den Spiegel und auf Welten, die im Verborgenen liegen, im Inneren der Seele führen ans Ziel der Reise.
Die Tänzerinnen Sherifah Chandra, Shirley, Juana und die Frauen der Tanzgruppen „Merry Maidens“ und „Weird Sisters“ tanzen die Bilder, die sie im Spiegel ihrer Seele sehen und fühlen. Sie entdecken die verschiedensten Facetten ihrer Innenwelten und verleihen den Gefühlen von Unschuld, Lebensfreude, Liebe, Einsamkeit, Trauer,
Verzweiflung, Eitelkeit, Verletzung und Sehnsucht Ausdruck im Tanz.

Idee, Texte, Regie und Choreographie: Andrea Homersen

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In my Sister´s Country
Verzauberte Tänze II

Sisters Country

Die Welt ist voller Gegensätze - Tag und Nacht, Feuer und Wasser, Natur und Stadt,
draußen und drinnen, überall erleben wir die zwei Seiten einer Medaille.
Wie wir damit umgehen, ist individuell und erfahrungsabhängig.
Bewerten wir diese Gegensätze oder erleben wir sie als Kräfte, die sich gegenseitig bedingen?

Sisters Country

Die Tänzerinnen Sherifah Chandra, Leela und die Frauen der Tanzgruppen „Merry Maidens“ und  „Weird Sisters“  tanzen die Personifizierungen dieser Gegensätze und führen sie in ihren Tänzen zu einer Synthese zusammen. Sie zeigen die Begegnungen von Kampfgeist und Sinnlichkeit, von Windsbraut und Blumenkindern, von Naturkind und Stadt, von Tag- und Nachtkönigin und verbinden auf farbenfrohe Art und Weise die gegensätzlichen Pole in einem gemeinsamen Tanz.

Idee, Texte, Regie und Choreographie: Andrea Homersen

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Mutter Erde und ihre Töchter
Verzauberte Tänze I

Mutter Erde

 

Getanzte Geschichten und Gedichte zur Erinnerung an eine Zeit, in der Menschen ihre Verehrung für Mutter Erde und die Kräfte der Natur in ihren Tänzen zum Ausdruck brachten.
In alten Ritualen wurden die Töchter von Mutter Erde eins mit den Kräften, die sie durch ihre Tänze erwecken konnten. Die Tänzerinnen stellten eine Verbindung zu den Elementen und ihren ursprünglichen Energien her, durch die sie selbst und die Welt verzaubert und verzückt wurden.

Die Tanztheaterproduktion Mutter Erde und ihre Töchter zeigt Tänze, die auf alte Traditionen zurückgreifen und die unsere Sicht für die überlieferten Vorstellungen von ursprünglicher Erdverbundenheit öffnen.

Die Tänzerinnen Sherifah Chandra, Myra, Leela, Juana und die Gruppe Ni-Therat verbinden Elemente des Tribal Style mit ihren ureigenen Tanzkreationen und entführen in eine verzauberte Welt von magischen Geschichten und alten Mythen. Sie tanzen als Amazone, Mondgöttin, Königin, komische Alte, Frühling, Seelenvogel und Schicksalsgöttin und geben so Mutter Erde und ihren Schwestern und Töchtern neue Gestalt.

Idee, Texte, Regie und Choreographie: Andrea Homersen

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LebensLust

LebensLust

Die pure Lust am Leben, die Lust an der Lust, Frauenleben in schillernden Farben und Formen

Tanzbegeisterte Frauen – mit und ohne Bühnenerfahrung - wagen das Abenteuer, ihre eigenen Geschichten zu erforschen und zu erzählen. Mit Lust und Neugier geben sie ihren eigenen Ideen Gestalt und lassen sie auf der Bühne lebendig werden.
LebensLust versprühende Frauen zeigen mit Körpersprache, Tanz und Bewegung, mit Stimme und Musik ein Kaleidoskop von Weiblichkeit.
Projektleitung und Choreographie: Andrea Homersen
Regie: Dorothee Hollender

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Viva Vagina
Ein Fest für das weibliche Geschlecht

Foto: J. Schwemer



Wenn Vaginas sprechen könnten, was würden sie erzählen?
All das, was die Welt bewegt und was wir schon immer wissen wollten: Geschichten von Liebe und Lust, von Schöpfung und Schönheit genauso wie Geschichten von Schmerz und Gewalt, Zerstörung und Respektlosigkeit. Und alles aus erster Hand, denn nur sie können wissen, wie es wirklich mit Dieter war, wie die gynäkologische Operation im Detail verlief, wie die Entdeckung der Klitoris vonstatten ging, wie ein neues Leben in die Welt geboren wird, wie umwerfend die Verführung durch die schöne Nachbarin war, wie sich ihr Blut als ein roter Faden durch unser Leben zieht...
Viva Vagina entführt an den Ort, an dem Vaginas sprechen, weinen, lachen und sogar singen können und lädt ein zu einem Fest für das weibliche Geschlecht.

Erzählt und gespielt von Anke Foltin und Andrea Homersen.
In Szene gesetzt von Dorothee Hollender.

Foto: J. Schwemer

Sie ist mein zweiter Mund, sie plappert unentwegt...

Foto: J. Schwemer
Sie explodiert, schreit, trieft, durchnässt mich...

Pressestimmen:

" 'Eines Tages begann meine Scheide zu sprechen ...' verkündet der Titel. Wer aber ein paar zünftige Geschichten aus dem Leben des sagenumwobenen Hohlorgans erwartet hatte, fand sich alsbald in eher spirituellen Gefilden wieder. 'Wir möchten hier die Weiblichkeit feiern, (...) zusammen mit dem Publikum,' erklärte Dorothee Hollender (...) Tiraden über Koseworte 'Tschurrimurri, Pumpelmeise, Wurliblume ...' ließen das Publikum schmunzeln und über die Kapriolen des menschlichen Sprachzentrums staunen. Auch gab es starke Szenen wie die über die Massenvergewaltigung, die thematisch mutig und sehr dicht dargestellt war." (aus: Ruhrnachrichten, 17.11.2001, jo)

"Der Titel ist zwar durchaus Programm, aber es geht den beiden Darstellerinnen und ihrer Regisseurin Dorothee Hollender nicht darum, einfach nur zu schockieren oder zu provozieren. Vielmehr erzählen sie von Lust und Schmerz, von Liebe und Leid. Neben schönen Geschichten vom 'ersten Mal' gibt es daher auch Episoden, die die Schattenseiten der Sexualität, wie zum Beispiel Beschneidung und Vergewaltigung, thematisieren. Ein Verdienst des Stückes ist es, zu zeigen, dass man über (weibliche) Sexualität offen reden kann und muss." (aus: Stadtspiegel, 28.11.2001, VD)

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LuftRitt
Femmetastische Visionen von einem Jahrtausend der Frau

Foto: D. H.D.T. Jäkel



Die fantastische Vorstellung von der fliegenden Hexe - Symbol für weibliche visionäre Kraft - ein Panorama auf politische Utopien von Frauen, feministische Ethik und Philosophie
Sehnsucht nach dem Hexentanz in schwindelnder Höhe - Künstlerinnen verschiedener Sparten zeigen eine Performance voll femmetastischer Ideen

Augenzeugenbericht von den Flugvorbereitungen einer Hexe


Zuallererst zieht sie sich nackt aus.
Dann schließt sie eine Lade auf, aus der sie verschiedene Dosen nimmt.
Eine dieser Dosen öffnet sie und holt daraus eine Salbe, die sie lange zwischen beiden Händen reibt.
Alsdann beschmiert sie sich damit von der Ferse bis zum Scheitel.
Nun hält sie ein langes, heimliches Gespräch mit der Lampe.
Darauf schüttelt und rüttelt sie alle Glieder.
Diese sind kaum in wallender Bewegung, als daraus schwarzer Flaum hervortreibt.
In diesem Augenblick sind auch schon starke Schwungfedern gewachsen, hornig und krumm ist die Nase, die Füße sind in Krallen zusammengezogen.
Da steht sie als Eule.

Vorsicht, dass es Ihnen nicht so ergeht wie dem neugierigen Beobachter, der uns diese Geschichte erzählt hat. Er schlich sich in das Haus der Hexe und nahm heimlich von der Salbe. Dabei verwechselte er die Dosen.
Er musste lange Zeit als Esel verbringen.

Pressestimmen:


"'LuftRitt' ist ein Zusammenspiel aus Klang, Raum, Theater und Tanz. (...) eine Performance, die nicht so leicht verdaulich ist, wie sie im ersten Moment scheint. (...) Kunstvoll wird ein Spektrum feministischer Ethik und Philosophie sowie politischer Utopien von Frauen dargeboten. Eingebettet in dramatisierte Dialoge und Monologe werden Zitate bekannter Frauen vorgestellt und in neue Kontexte gebracht. So bekommen sie eine neue Gewichtung und neue Perspektiven. (...) Szenische Darstellungen wechseln sich ab mit Tänzen und Choreographien. In ihnen verbindet sich die ekstatische Erfahrung des Fliegens mit der verwandelnden Macht der Visionen. Im Bild der Spirale, als Symbol der Verwandlung, finden wir die Hexe wieder. Sie ist es, die nicht nur den Besenritt als Ausdruck kontrollierter Ekstase beherrscht, sondern auch die Fähigkeit zur Verwandlung besitzt." (aus: Maike Düsterhaus, Ruberta Nr. 5, 2000)

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HexenKessel
Geschichten und Magie aus der Hexenküche

Foto: V. Beushausen

 

HexenKessel erzählt von der ursprünglichen Bedeutung des Kessels,
von der schöpferischen Kraft des Frauenwissens,
von der Magie des Kochens,
von Liebeszauber und von Heilkunst aus dem Kessel,
von Frauenleben aus dem Bauch.

Pressestimmen:

"Mit unterschiedlichen Stilmitteln bereiteten die drei Schauspielerinnen Anke Foltin, Andrea Homersen und Dorothee Hollender einen Abend der Freude, der Trauer, des Gruselns und natürlich der Heilung. Denn unbeachtet und scheinbar zufällig wird von den Darstellerinnen ein mächtiges Heilungsritual für Frauen und damit natürlich auch für Männer gewoben. Schon die Bühnendekoration ist sehenswert: Sie besteht zu einem großen Teil aus Töpfen (Kesseln), in denen - weil Frauen ja so praktisch sind - gleichzeitig eine Suppe gekocht wird, die das Publikum nach der Vorstellung verspeisen kann. So sind alle fünf Sinne angesprochen. Eine wirklich tolle Vorstellung, die man und frau sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte!" ( aus: Tip Ruhrgebiet, Dez. 2000)

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Die verflucht heilige Wildsau
Eine skurrile Collage rund um Frau und Sau

Foto: V. Beushausen



Was passiert, wenn wir das domestizierte rosafarbene Hausschweinchen aus seinem Maststall befeien und seinen Weg zurückverfolgen zum ungezähmten schwarzen bostigen Wildschwein, das in Freiheit lebt? Wir werden konfrontiert mit der überraschenden Erkenntnis, wie nah uns dieses Tier ist, das von uns heute hauptsächlich in unzähligen Variationen als Schimpfwort mißbraucht wird. Wir entdecken ein verschüttetes Symbol weiblicher Vollmacht aus vorgeschichtlicher Zeit und mit ihm die Schweine-Göttin, deren heiliges Tier die Sau war. Wir erleben den historischen Degradierungsprozess, der zu einer Uminterpretation und Entwertung des heiligen Tieres führte, der die Sau "zur Sau machte".

"Die verflucht heilige Wildsau" macht macht die Kraft der Bilder spürbar, die sich im Mysterium der weiblichen Gottheit und ihrem heiligen Tier offenbaren. Die Performance konfrontiert mit den noch immer weitgehend unbekannten weiblichen Werten, die in der Symbolik der Wildsau verkörpert werden und die in vorpatriarchaler Zeit die natürliche Autorität und Autonomie der Frauen ausmachten.

Es wird ein Bilderbogen gespannt, der die Sau zeigt
in ihrem vielfältigen Erscheinungsbild in Mythen und Riten verschiedener Kulturen der Welt,
in ihrer christianisierten Darstellung in der Bibel und in Heiligenlegenden,
in Märchen und Sagen,
in Kunst und Literatur,
als medizinisches Versuchsobjekt aufgrund ihrer anatomischen Verwandschaft zum Körper der Frau,
als Zuchtobjekt in der Massenproduktion der Fleischindustrie,
als "alte Sau" und als Glücksschweinchen,
als Sinnbild einer lustvollen und freien weiblichen Sexualität,
als die Sau, die die "Sau rauslässt"...



Pressestimmen:


Eine ungewöhnliche "Theatercollage über Sau und Frau im besonderen wie im allgemeinen. Drei Personen aus dem 'Schweinebusiness' (Meike Angermann, Uli Bever, Patricia Christmann): Metzgerin, Prostituierte und Schweinepriesterin treffen auf- und zueinander und erzählen sich gegenseitig von ihren Schweinereien. Wenn die Metzgerin über die Zubereitung einer ganz besonderen Delikatesse berichtet, die schon die alten Römer liebten, dann möchte man am liebsten sofort Vegetarier werden. Die Prostituierte, verwandelt sich allmählich in eine Sau und bemerkt, daß gesteigerte Geilheit und 'pneumatisches Aussehen' gut für's Geschäft sind. Und die Priesterin ist als Wildsau schon längst auf der höchsten Stufe der Evolution. Alle drei befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Metamorphose zurück zur Sau bzw. Urmutter.
Die Regisseurin Dorothee Hollender hat viel gesucht und gefunden: Mythen, Riten, Legenden, Märchen und Geschichten rund um die Sau waren die Ausgangspunkt der originellen Inszenierung. Nach einer kurzweiligen Stunde mit Wort, Spiel und Tanz lassen sich die drei 'Säue' noch einmal so richtig gehen und suhlen sich im Matsch. Am Ende bleibt die Feststellung: 'Das Schwein ist der Beginn allen Seins.' Jetzt wird mir einiges klar." (aus: WAZ, Nummer 97, 27. 4.1998, bvr)


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